Edding-Lauf

Edding-Lauf

Der Edding-Lauf ist eine großartige Möglichkeit, um mit anderen ins Gespräch zu kommen, ausdauernd zusammen zu arbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen sowie Erfolge zu feiern und Misserfolge zu tolerieren. Alle Teilnehmenden sind durch das Halten von „Eddings“ miteinander verbunden. Sie bekommen verschiedene Aufgaben gestellt, bei denen immer das Ziel ist, dass die Stifte nicht herunterfallen, sollten

Ziel

Aktivierung der Teilnehmenden, Kommunikationsfähigkeit stärken, Absprachen treffen, Teamgeist fördern, Zusammenarbeit im Team stärken, Training der Frustrationstoleranz, Beobachtungs- und Reflexionsvermögen schulen

Durchführung

Die Teilnehmenden stellen sich in einem Kreis auf. Jeder Teilnehmende erhält einen „Edding“ (wahlweise einen anderen Marker-Stift), welcher in der jeweils rechten Hand gehalten wird. Der rechts nebenstehende Teilnehmende positioniert den linken Zeigefinger am Stift, sodass alle Teilnehmenden miteinander verbunden sind. Nun werden verschiedene Aufgaben gestellt, bei denen die „Eddings“ nicht herunterfallen sollen. Diese Aufgaben können z. B. sein: alle gehen einen Schritt nach rechts/links, alle gehen einen Schritt nach vorn/hinten, alle bewegen die Stifte auf Kniehöhe/Schulterhöhe, alle gehen gemeinsam mehrere Schritte nach rechts/links, sodass sich der Personenkreis zu drehen beginnt. Die Aktionen können beliebig erweitert werden.

Zeitrahmen

je nach Anzahl der teilnehmenden Personen und der Durchführungsrunden; mindestens 1 Stunde

Zielgruppe

Kleingruppen mit Personen im Alter von 10 bis 99

Fachkräfte, Kinder- und Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern

empfohlene Gruppengröße: 2 bis 5 Personen, 6 bis 10 Personen, 11 bis 16 Personen

Ort der Durchführung

outdoor und indoor, ausreichend Platz für die Gruppengröße

Benötigtes Material

Für jeden Teilnehmenden 1 „Edding“ (wahlweise anderen Marker-Stift)

Variationen und Hinweise

Bei einer großen Zahl der Teilnehmenden kann die Methode auch in mehreren Kleingruppen angewendet werden. Auch könnten Teilnehmende die Beobachtungsrolle übernehmen, die Aktionen der aktiven Gruppe beobachten, am Ende der Übung mitteilen und zur Diskussion anregen. Empfehlenswert ist eine Durchführung mit zwei anleitenden Personen. Je nach Gruppengröße und -situation kann auch nur eine Person anleiten. Nicht-mitmachen erlaubt! Auch „nicht mitmachen“ sollte mit folgender Botschaft ermöglicht werden: Wenn Du Dich nicht aktiv beteiligen möchtest, bleibe aufmerksam während die anderen die Aufgabe umsetzen. Du kannst jederzeit noch einsteigen.

Quellenangaben

Urheber_In

Vermutlich: GroupSenz Connect, Tara & David Schiafone, Brenngässel 14, 68526 Ladenburg (https://connect.groupsenz.org)

Einreicher_In
Susann Schördling
Einrichtung/Träger

Diakonisches Werk Delitzsch/Eilenburg e.V.

Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe

Schulsozialarbeit

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